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Facebook

Facebook ist ein Timesink. Das lässt sich nicht beschönigen. Sicher, es ist praktisch, daß man an die Geburtstage derer erinnert wird, die ihren richtigen Geburtstag eingetragen haben. (Warum hab ich eigentlich da mein echtes Geburtsdatum stehen? Ich hätte so schön weiterhin 29, 25 oder auch 18 sein können….) Auch die ganzen Spielchen sind witzig. (Wer spielt da z.B. Vampire Wars, Mafia wars oder auch Castle Age?) Aber grundsätzlich ist diese Seite eine Ansammlung von Leuten, die sich vormachen sie hätten einen großen Freundeskreis, nur weil so viele Unbekannte sie als “Freund” hinzugefügt haben. Auf einem ähnlichen Prinzip basiert ja auch Twitter. Sozialkontakte ohne soziale Komponente.

Ach neeee. Vergesst was ich da geschrieben habe. Zu viel Selbstkritik ist auch nicht gut. Will noch jemand mein Freund sein?

PS: Dieses sinnlose Social-Network-Bashing, was ich bei anderen Leuten eigentlich gar nicht ausstehen kann, ist nur eine wortreiche Verschleierungsaktion um mein neues Addon zu testen, welches einen Link auf diesen Blog immer dann in Facebook postet wenn ich mal wieder was geschrieben habe. Also so 1-2 mal im Jahrzehnt, dann aber 5 mal am Tag.

PPS: Hat nicht geklappt. Tough Luck.

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Alter++

Ja. Ich gebe zu, in der Überschrift ist mal wieder der Geek in mir durchgebrochen. Für alle nicht-Programmierer unter meinen Lesern (falls das überhaupt noch wer liest…):
Alter++
heißt so viel wie
Alter = Alter +1;

Oder auch: Die 30 liegt hinter mir, die 31 bricht an.

Was kann man dazu sagen?

Ich bin heute immer noch aus dem Bett gekommen, entgegen mancher Gerüchte auch ohne Hilfsmittel.

Ich fühle mich nicht älter als gestern. (Welch Überraschung…)

Ich hatte selbst mit den ominösen 30, mit denen man als Schwuler ja endgültig dem alten Eisen zugerechnet wird, kein größeres Problem.

Mit diesem Tage falle ich auf den diversen Datingseiten zwar jetzt aus dem Raster derjenigen die “bis 30″ suchen raus, während ich beim letzten Mal nur in das Raster derjenigen hinzugekommen bin, die “ab 30″ suchen, aber auch damit kann ich leben.

Ich schau einfach mal, was das nächste Jahr so bringt. Große Pläne habe ich auch nicht, außer vielleicht mal in den Urlaub zu fahren. Mal schaun….

Auf jeden Fall bedanke ich mich für alle Geburtstagsglückwünsche die ich auf diversen Kanälen erhalten habe und fange mal an, diesen Tag zu genießen.

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Traue nur der Studie die du selbst gefälscht hast

Dies oder etwas ähnliches dürfte sich die FDP jetzt denken. Da setzt man den wissenschaftlichen Dienst des Bundestages auf ein Gutachten an, dass wohl zeigen soll, dass eine Besteuerung von Managerboni verfassungswidrig ist. Wäre ja auch ein schönes Ergebnis das die eigene Klientelpolitik stützen würde. Und das dann noch von höchst unabhängiger Stelle.

Leider hat diese Studie ergeben, dass einer solchen Besteuerung nichts viel im Wege stehen würde. (zu lesen in der netzeitung) Man müsste sie nur entsprechend sorgfältig ausgestalten. Das ist für die FDP in der Saison der Jahresrückblicke natürlich ein PR-Stunt.Jeder drittklassige Redakteur der noch eine Sendung für’s Jahr produzieren muss, blickt auf das Jahr und “die Kriese” zurück und passend dazu wird gleich die Möglichkeit geliefert, den Verursachern an den Karren zu fahren.

Doch leider wird, wenn diese Nachricht schon nicht im “Oh du fröhliche”-Glühweinrauch untergeht, spätestens der Synapsenreset zu Sylvester diese Möglichkeit vergessen lassen. Und nach der NRW-Wahl werden Politiker mit Krokodilstränen in den Augen vor der Kamera stehen und uns alle wegen der angespannten Finanzlage auf tiefe Einschnitte bei HARTZ IV und im Sozialsystem insgesamt einschwören. Denn wir haben ja kein Geld. Das ging ja alles bei Bankenrettungen, Herdprämien und Steuersenkungen drauf.

Wen verklagt man eigentlich, wenn das Wachstum sich nicht, wie doch jetzt gesetzlich verordnet, beschleunigt?

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Wenn Naturwissenschaftler witzig sein wollen

Hier der Beweis, daß es nicht trocken und langweilig werden muss, wenn Naturwissenschaftler Witze machen.

Achtung! Geeky!

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Gebete für’s 21. Jahrhundert

Das Christentum ist, man ma es kaum glauben, im 21 Jahrhundert angekommen. Der Beweise ist dieses formschöne Video von der Seite http://masswepray.com/

Viel Spass beim leveln… ähm…. beten.

PS: Egal was. Wenn man nicht drüber lachen darf, dann kann es nicht heilig sein.

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Vertrauen oder lieber doch nicht?

Der Kölner Stadtanzeiger trifft heute in seiner Online-Ausgabe eine faszinierende Feststellung: Bürger glauben Politik nicht.

Mit verschiedenen Zahlen unterlegt wird hier die Weisheit verkauft, daß die Bürger ihrer Regierung nicht zutrauen, daß sie das was sie versprochen haben auch halten werden. Ein einfacheres, niedrigeres und gerechtes Steuersystem, so wie Guido es uns im Wahlkampf in jedes Mikrophon krähte, traut nur noch eine Minderheit der aktuellen Regierung zu. Was mich jedoch langsam das Vertrauen in den Verstand meiner Mitbürger verlieren lässt: trotzdem würde immernoch eine Mehrheit diese Leute wiederwählen. Und das obwohl man selbst jetzt noch nicht weiß, wofür diese Regierung denn nun genau einsteht. Den Koalitionsvertrag lese ich zumindest so, daß erstmal Komissionen eingesetzt werden um die Zit bis zur NRW-Wahl zu überbrücken und erst dann die echten Klopper kommen. Doch der Wähler wählt weiter CDU/FDP. Frei nach dem Motto: “Ich weiß, daß es falsch war. Aber ich würde es jederzeit wieder tun.”

Ein ganz anderes Vertrauen hat die SPD verloren. Hier ist es das Vertrauen in Umfragewerte. Die SPD folgt ihrem eigenen Projekt 18. (Laut Umfragen sind sie glaube ich nichtmal mehr 5% vom Ziel entfernt.) Doch wenn man sie auf diese Werte nspricht, dann hört man, daß ihre “gefühlte Realität” (das ist ein Original-Zitat eines SPD-Anhängers)”eine andere ist”. Und die Umfrage um die es bei dem obigen Zitat ging, war die vom 27.September. Denn was sind Wahlen anders als große Umfragen. Und wie soll man den Genossen es auch verdenken. Wenn man einfach mal auf einem SPD-Parteitag die Delegierten befragt, dann kommt man auf viel höhere Zustimmungswerte zu ihrer Partei. Da haben die Meinungsforscher wohl einfach die falschen Leute befragt.

Nun ja. Mir bleibt einfach nur das Vertrauen, daß die Zukunft schon besser werden wird. Bleibt zu hoffen, daß dieses Vertrauen nicht enttäuscht wird.

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Endlich wieder Polit-Schwester

Dem aufmerksamen Leser (dem einen der das hier vielleicht liest) wird nicht entgangen sein, daß ich mich durchaus für Politik und das Geschehen um uns herum interessiere. Angefangen hat das bei mir durch meine Rolle als AStA-Schwulenreferent an der Technischen Uni Braunschweig. Damals bin ich durch einen RCDS / Burschenschafts- AStA, unter dem ich ein Semester leiden musste, aktiviert worden. Druck erzeugt immerhin Gegendruck.

In dieser Zeit war ich in keiner Partei. Es hat auch immer ganz gut ohne geklappt und, abgesehen von den RCDS lern (= Studenten in der CDU) gab es keine direkt auftretenden Partei-Organisationen.

Als ich mit der Uni fertig war, hab ich mir ziemlich schnell gedacht, daß ich hier in Köln auch irgendwas politisch machen wollte. Immerhin hat es Spass gemacht und man hat sich der Illusion hingegeben die Welt etwas besser gemacht zu haben. Doch wohin gehen?

Grünes Wahlplakat

Grünes Wahlplakat

Recht schnell war ich der Meinung, daß es eine Partei sein sollte. CDU und FDP waren schnell ausgeschlossen, die Linke auch, da ich bei denen den Eindruck habe, daß sie die Umsetzbarkeit ihrer, teils etwas überzogenen,Forderungen nicht interessiert.

SPD? Da hab ich überlegt. Doch mit deren Zustimmung zu den Internetzensurgesetzen war auch die Idee schnell verworfen.

Blieben die Grünen. Das klingt jetzt so als wären sie das kleinste aller zur Auswahl stehenden Übel. Das ist aber nicht so. Die Grünen passen sehr gut zu meinen politischen Ansichten. Vielleicht ist die Öko-Seite der Öko-Partei nicht der Hauptgrund, aber die Grünen haben auch so viel zu bieten was mir zusagt. Rechte für Schwule/Lesben, Datenschutz, Sozialpolitik usw.

Ich bin jetzt also seit Ende August Mitglied bei den Grünen. Habe 1,5 Wahlkämpfe hinter mir und freue mich auf eine weitere, interessante Zukunft.

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Alles neu….

Nein, ich habe mich nicht im Monat geirrt. Und ich weiß, daß es nicht Mai ist. Trotzdem hab ich hier mal etwas frischen Wind in die Angelegenheit gebracht und ein neues Theme (zusammen mit einer neuen Version der Software) eingespielt. Es gibt eine neue Aufteilung, ein neues Header-Bild, eine schicke Tag-Cloud und, so hoffe ich, bald auch neue Beiträge.

Wer gute Vorschläge zum Seitendesign machen möchte: Ich bin immer für Comments zu haben.

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Sell the vatiacan, feed the world!

Vor gut einem Monat bin ich mal über ein Video auf Youtube gestolpert, das ich hier aus gegebenem Anlass mal verlinken will:

Ich finde, daß das Konzept schon was für sich hat. Nun fragt sich der aufmerksame Leser: “Was ist denn nun der gegebene Anlass, wegen dem dieses Video aus den Tiefen des Netzes hervorgekramt wird?”

Ganz einfach. Ich ärgere mich mal wieder über den Dünnsinn, der aus den “heiligen Hallen” dieser Organisation kommt.

via queer.de:

Homosexuelle Touristen sind im Staat Vatikanstadt unerwünscht – selbst dann wenn sie keine Regenbogensticker tragen und im Petersdom beten wollen. Dies hat der römisch-katholische Bischof Janusz Kaleta in einem Interview mit dem englischsprachigen Reisemagazin “eTurboNews” klargestellt: “Ich bin der Meinung, wenn jemand homosexuell ist, ist dies eine Provokation und ein Missbrauches des Ortes”, so der Apostolische Administrator von Atyrau in Kasachstan.

Ich weiß ich sollte mich nicht mehr über die Kirche ärgern. Trotzdem kann ich nicht aus meiner Haut und ärgere mich, daß trotz aller gegenteiliger Beweise die katholishe Kirche immernoch als grundgütig und unterstützenswert gilt.

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Sperrt Webseiten, aber zensiert bitte nicht…

Ich bin heute auf netzpolitik.org auf einen Artikel gestoßen, in dem die Junge Union für eine Ausweitung der Internetzensur eintritt. In diesem Artikel zeigt sich eine phänomenale Dummheit der Autorin. Sie spricht z.B. davon, daß durch das im Kampf gegen Kinderpornographie bereits erfolgreich angewendete sog. „Access-Blocking“ ” auchandere unliebsame Seiten geblockt werden könnten.

Der Autorin ist wohl entgangen, daß die Internetzensur noch gar nicht in Kraft getreten ist und dieses wohl auch nicht wird. Diese, zur Verbrechensbekämpfung völlig untaugliche, Methode wurde also noch nicht, und speziell eben auch nicht erfolgreich eingesetzt. Hier versucht also jemand durch uninformiertes Gelaber Fakten zu etablieren.

Doch damit nicht genug. Weiter schreibt die Autorin (Zitate hier wieder via netzpolitik.org):

Doch um dem Spannungsfeld zwischen individueller Freiheit und innerer Sicherheit gerecht zu werden, dürfen solche Maßnahmen nur ganz gezielt auf demokratiefeindliche Inhalte mit islamistischem Hintergrund angewendet werden. Es darf keine Zensur im Internet stattfinden.

Die Frage ist für mich: Was unterscheidet Hassbotschaften mit islamischem Hintergrund von anderem Hass? Warum wird hier direkt auf eine Glaubensgemeinschaft Bezug genommen, wo doch das Wort “extremistisch” auch möglich gewesen wäre? Warum ist es keine Zensur wenn islamistische Inhalte gesperrt werden (wenn diese nicht illegal sind, also gelöscht werden sollten)? Warum sollte man nicht auch andere extremistische Seiten, wie z.B. die christliche kreuz.net, kritisch beobachten? Daß man im Falle von kriminellen Verstößen den Weg des “Löschen, nicht Sperren” gehen sollte, ist (mir) klar.Worum es mir geht, ist die Gleichsetzung von Terrorismus und Islam, die ich so nicht stehen lassen will.

Aber vielleicht sollte man die Autoren dieses Machwertks auch einfach nur beneiden. Wie einfach muss es doch sein, in einer Welt voller einfacher Antworten auf komplizierte Fragen zu leben.

  • Christentum gut, alles andere böse.
  • Wer illegale Inhalte konsumieren will, wird durch einfache, oberflächliche Sperrungen zu einem gesetzestreuen, aufrechten Bürger gemacht.
  • Der Zugang zu Terrornetzwerken läuft nur über statische Webseiten, nicht etwa auch über Mails, Chats, Soziale Netzwerke usw.
  • Löschen muss man gar nicht, weil das wäre ja kompliziert und was ich nicht sehe ist ja eh auch für den Rest der Welt nicht da.

Wenn man sich über die behandelten Fragen so wenig Gedanken machen muss wie offensichtlich die Autorin und trotzdem in eine Publikation der JU kommt, dann kann man sich ja über viel wichtigere Sachen Gedanken machen. Steuersenkungen auf Pump zum Beispiel….

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