Endlich wieder Polit-Schwester

Dem aufmerksamen Leser (dem einen der das hier vielleicht liest) wird nicht entgangen sein, daß ich mich durchaus für Politik und das Geschehen um uns herum interessiere. Angefangen hat das bei mir durch meine Rolle als AStA-Schwulenreferent an der Technischen Uni Braunschweig. Damals bin ich durch einen RCDS / Burschenschafts- AStA, unter dem ich ein Semester leiden musste, aktiviert worden. Druck erzeugt immerhin Gegendruck.

In dieser Zeit war ich in keiner Partei. Es hat auch immer ganz gut ohne geklappt und, abgesehen von den RCDS lern (= Studenten in der CDU) gab es keine direkt auftretenden Partei-Organisationen.

Als ich mit der Uni fertig war, hab ich mir ziemlich schnell gedacht, daß ich hier in Köln auch irgendwas politisch machen wollte. Immerhin hat es Spass gemacht und man hat sich der Illusion hingegeben die Welt etwas besser gemacht zu haben. Doch wohin gehen?

Grünes Wahlplakat

Grünes Wahlplakat

Recht schnell war ich der Meinung, daß es eine Partei sein sollte. CDU und FDP waren schnell ausgeschlossen, die Linke auch, da ich bei denen den Eindruck habe, daß sie die Umsetzbarkeit ihrer, teils etwas überzogenen,Forderungen nicht interessiert.

SPD? Da hab ich überlegt. Doch mit deren Zustimmung zu den Internetzensurgesetzen war auch die Idee schnell verworfen.

Blieben die Grünen. Das klingt jetzt so als wären sie das kleinste aller zur Auswahl stehenden Übel. Das ist aber nicht so. Die Grünen passen sehr gut zu meinen politischen Ansichten. Vielleicht ist die Öko-Seite der Öko-Partei nicht der Hauptgrund, aber die Grünen haben auch so viel zu bieten was mir zusagt. Rechte für Schwule/Lesben, Datenschutz, Sozialpolitik usw.

Ich bin jetzt also seit Ende August Mitglied bei den Grünen. Habe 1,5 Wahlkämpfe hinter mir und freue mich auf eine weitere, interessante Zukunft.

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